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Tote Schwäne bei Walting gefunden
Walting/Eichstätt (hr) Spaziergänger haben am vergangenen Freitag drei tote Schwäne an der Altmühl bei Walting gefunden. Dies teilte gestern der Leiter der Veterinärabteilung am Landratsamt Eichstätt, Professor Theodor Mantel, mit. Die Tiere wurden gestern zur Untersuchung an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Oberschleißheim gebracht. Der Verdacht auf Vogelgrippe liege nahe, sagte Mantel gegenüber unserer Zeitung, auch wenn die Ergebnisse der Untersuchung noch einige Zeit auf sich warten lassen würden, da das Landesamt in Oberschleißheim mit der Untersuchung von Tierkadavern derzeit kaum nachkomme. Eine aktuelle Gefährdung der Bevölkerung sei mit Sicherheit auszuschließen, so Mantel. Er selbst habe die Tiere eingesammelt und die Fundstelle desinfiziert. Sollte sich der Verdacht auf den gefährlichen Erreger H5N1 bewahrheiten, dann werde die Gesundheitsabteilung die erforderlichen Schritte einleiten, sagte Mantel. Dies bedeute, dass in einem Radius von drei Kilometern ein Sperrbezirk errichtet werden, in dem ein Einsperrgebot für Katzen und Leinenzwang für Hunde gelte. Außerdem müsse dann in einem Umkreis von zehn Kilometern ein so genanntes Beobachtungsgebiet ausgewiesen werden, in dem Empfehlungen ausgegeben werden. Gewerbliche Geflügelhalter, von denen es in diesem Landkreisteil laut Mantel nur ganz wenige gibt, müssten ihre Bestände untersuchen lassen. Das Aufstauungsgebot gilt weiterhin, Haus-Geflügelhalter müssten ihre Bestände dann durch eine Desinfektionsmatte betreten. Betroffen von einem Beobachtungsbezirk wären Theodor Mantel zufolge insgesamt 13 der 30 Gemeinden im Landkreis Eichstätt.
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