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25 Jahre: Überraschungsfeier für Andrea Lindner
Gungolding (mf) Bereits im Alter von zwölf Jahren war Andrea Lindner erstmals an der Orgel gesessen und hat die Lieder beim Gottesdienst in der Filialkirche in Arnsberg begleitet. Das sind jetzt genau 25 Jahre her. Inzwischen ist aus dem kleinen Mädchen, das eigentlich nach dem ersten Einsatz sofort aufhören wollte, eine tatkräftige junge Frau geworden, die das kirchenmusikalische Leben der Pfarrei Gungolding/Schambach entscheidend prägt. Ihr Leben verläuft neben der Verantwortung für ihre vier Kinder oftmals zwischen verschiedenen Notenpulten. Sie spielt bei den Haupt- und die Vorabendgottesdienste in Gungolding und in Arnsberg und wenn es sein muss auch in den anderen Orten der Pfarrei die Orgel und übernimmt dabei auch den Kantorendienst. Auf ihre Initiative hin wurde vor 14 Jahren der Gungoldinger Kirchenchor gegründet, den sie seither mit großem Erfolg leitet und mit dem sie nicht zuletzt durch die Gestaltung der Passionssingen in Schambach einen gewissen Bekanntheitsgrad über die Pfarreigrenzen hinaus erlangt hat. Außerdem begründete und leitet sie den Jugendchor Gungolding, mit dem sie schon größere Auftritte wie etwa mit dem Musical „Angels" hatte und mit dem zusammen sie immer wieder jugendgemäße Gottesdienste in der Pfarrei gestaltet. Viele Jahre war sie im Pfarrgemeinderat als Vize-Vorsitzende tätig. Um Andrea Lindner einen kleinen Dank für die vielen Jahre intensiven Einsatzes für die Kirchenmusik in der Pfarrei abzustatten, organisierten die Chormitglieder eine „Überraschungsfeier" für sie im Anschluss an die Chorprobe im Pfarrheim „Alte Schule" in Gungolding. Musikalisch und gereimt blickten sie gemeinsam auf die 25 Jahre zurück, überreichten Blumen zum Dank und stießen anschließend auf eine gute Zukunft miteinander an. Pfarrer Josef Bierschneider überbrachte den Dank der Pfarreien und überreichte neben einer eigens für Andrea Lindner gestalteten Karte auch ein Geschenk. Bei einem „kleinen Stehempfang" wurden viele Erinnerungen wach und die netten Geschichten von den Anfängen ihrer Tätigkeit musste die „Jubilarin" immer wieder erzählen.
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