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EK vom 27.05.2006

Eifrig für neues Domizil geschuftet
Feuerwehrhaus Pfalzpaint wird mit einem großen Fest feierlich eingeweiht

Pfalzpaint
(sze) Mit einem großen Fest begeht die Freiwillige Feuerwehr Pfalzpaint am morgigen Sonntag die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses am Ortsrand. Nach der Segnung des Gebäudes und der feierlichen Schlüsselübergabe mit hochkarätigen Ehrengästen - darunter auch Kultusminister Siegfried Schneider - warten der Festzeltbetrieb und ein ansprechendes Rahmenprogramm auf Feuerwehrleute und Gäste. Die etwa 140 Floriansjünger der Pfalzpainter Feuerwehr können durchaus mit Stolz auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken. In nur gut zwölf Monaten haben sie weitgehend in Eigenleistung ihr neues Heim errichtet, das neben den Vorschriften auch modernen Anforderungen genügt -und natürlich „was hermacht", wie Bauleiter Hans Hiemer sagt. „Früher mussten wir im Winter quasi den Betrieb einstellen, da im alten Gerätehaus die Außen- und Innentemperatur gleich waren", erzählt Jugendwart Roland Schermer. „Jetzt haben wir ein modernes Haus, das alles bietet, was wir brauchen."

40000 Euro Zuschuss
Das neue Gebäude wurde von der Regierung von Oberbayern mit 40 000 Euro bezuschusst. Dass dieser Betrag ausreichte, ist dem Einsatz der Pfalzpainter Feuerwehrleute zu verdanken: Über 4000 Arbeitsstunden leisteten sie in ihrer Freizeit. Und das unter erschwerten Bedingungen, denn das Gelände war nicht erschlossen und der Untergrund in der Altmühlau weich. So mussten erst einmall 18 Stahlbetonpfeiler mehrere Meter tief in den Boden gerammt werden, auf denen das schicke neue Gebäude jetzt aber sicher ruhe, wie Hiemer erklärt. Im neuen Gerätehaus finden auf insgesamt etwa 150 Quadratmetern ein moderner Schulungsraum für 60 Personen, eine Teeküche, ein Schlauchlager, ein Treibstofflager, sowie der Kommandantenraum Platz. Nebenan in der Fahrzeuggarage befinden sich die neuen Boxen mit den Ausrüstungen der Feuerwehrmänner und die Tragkraftspritze. Im 135. Jahr ihres Bestehens haben die Pfalzpainter Feuerwehrleute um ihren Kommandanten Konrad Vogel nicht nur mit dem neuen Gerätehaus allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken, denn das Wort „Nachwuchssorgen" kennen sie nicht. In den vergangenen Jahren engagierten sich immer genügend junge Leute, die auch als Erwachsene dabei blieben. Derzeit gibt es 19 aktive Jungfeuerwehrler und vor allem auch immer mehr Jungfeuerwehrlerinnen. Mit dem neuen Heim bieten sich den Pfalzpainter Brandrettern Jetzt optimale Räumlichkeiten und Möglichkeiten. Im Sommer gibt es dann schon den nächsten kleineren Grund zu feiern: Die Spritze, das schwerste Gerät der Pfalzpainter Feuerwehr, wird dann 40 Jahrealt.

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