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Abwasser bald nach Pfalzpaint
Nachrücker im Waltinger Gemeinderat
Walting (wro) Der Waltinger Bürgermeister Hans Mayer hat Josef Schroll aus Pfalzpaint als neuen Gemeinderat vereidigt. Schroll rückt durch das Ausscheiden von Gemeinderätin Zita Treffer nach.
Im Anschluss stand die Entscheidung über die Aufnahme des Ortes Gungolding in den Abwasserzweckverband Altmühl-Jura auf der Tagesordnung. Bisherige Mitglieder des Abwasserzweckverbandes sind die Orte Pfalzpaint, Rieshofen, Rapperszell und Isenbrunn (Walting) sowie Sornhüll (Pollenfeld). Bürgermeister Mayer, der zugleich Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes Altmühl-Jura ist, informierte, die Verbandsversammlung des Zweckverbandes habe der Aufnahme von Gungolding in den Zweckverband zugestimmt. Die Zustimmung wurde jedoch an Bedingungen geknüpft. So muss die Baumaßnahme für die Überleitung und der Anschluss von Gungolding zur • Kläranlage Pfalzpaint abgeschlossen und endgültig abgerechnet sein, so dass für die bisherigen Mitglieder keine Kosten entstehen werden. Zudem müssen die vorhandenen Schäden im Ortsnetz Gungolding behoben sein. Für die Kläranlage in Pfalzpaint wurde ein Restwert ermittelt. Der errechnete, anteilige Restwert für den Ort Gungolding beträgt demnach 10 066 Euro. Diesen Bedingungen stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu. Demnach muss für den Ort Gungolding keine neue, mit erheblichen Mehrkosten verbundene Kläranlage gebaut werden, sondern es erfolgt der Bau einer Überleitung zur Kläranlage des Zweckverbandes nach Pfalzpaint, die ausreichend Aufnahmekapazität besitzt. Ein weiteres Thema war die Abgabe einer Stellungnahme an das Wasserwirtschaftsamt zu Vorranggebieten für die Wasserversorgung. Bürgermeister Mayer zeigte die betroffenen Gebiete auf und erläuterte die Gründe des Wasserwirtschaftsamtes. Der Gemeinderat lehnte die Vorranggebiete ab, weil in diesem Bereich bereits Wasserschutzgebiete ausgewiesen seien. Zudem befinden sich die vorgeschlagenen Flächen in der Kernzone des Naturparks Altmühltal. Auch fürchtet die Gemeinde Einschränkungen in der künftigen Entwicklung, da unter anderem auch Innerortsbereiche und Ortsrandflächen von dem Vorranggebiet betroffen wären. Zustimmung hingegen fand ein Antrag des Marktes Altmannstein, dem Kreis der Limesgemeinden, denen auch die Gemeinde Walting angehört, beizutreten. Durch die Aufnahme besteht, auf Grund der gemeinsam erreichten Einwohnerzahlen, für die Limesgemeinden die Möglichkeit, sich um ein so genanntes Leader Plus-Programm zu bewerben, bei dem den Gemeinden dann finanzielle EU-Fördermittel gewährt werden könnten. Die Bewerbung für dieses Leader Plus-Programm wird ebenfalls begrüßt
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